Pachydactylus amoenus 1910

Biotop von Pachydactylus amoenus bei Steinkopf/Südafrika.
© M. Barts.

Zwei Weibchen dieser besonders schönen Art.
© M. Barts.

Ein weiteres Weibchen mit rötlicher Färbung.
© M. Barts.

Ein Weibchen mit dunkelbrauner Färbung.
© M. Barts.

Männchen von Pachydactylus amoenus bei Springbok.
© J. Marais.
Originalbeschreibung / Original description:
Werner, F. (1910): Zoologische und Anthropolische Ergebnisse einer Forschungsreise im westlichen und zentralen Südafrika, 4. — In Schultze - Denkschr. Med. Natl. Ges., Jena, 1910: 314 – Terra typica: Kamaggas
Kopf ziemlich konvex, Schnauze 1 ½ mal so lang wie der Augendurchmesser, etwas zugespitzt. Ohröffnung klein, oval, etwas schief, vom Augenhinterrande um die Länge die Länge der Schnauze entfernt. Rostrale doppelt so breit wie lang, rechteckig. Nasenloch zwischen 3 ziemlich gleichgroßen Nasalen und dem 1. Supralabiale. Nasorostrale durch 3 Körnerschuppen voneinander getrennt. Supralabiale 9-9, Sublabiale 7-8. Symphysiale fast parallelrandig, hinten abgerundet. Finger und Zehen nicht verbreitet, unten mit 5-6 Querlamellen. Oberseite mit kleinen, gleichartigen Körnerschuppen, Kehle mit sehr kleinen Körnerschuppen, die gegen den Bauch in kleine geschindelte Cycloidschuppen übergehen. Schwanzschuppen homogen. Schwanz in der Mitte sehr wenig verdickt, am Ende zugespitzt. Männchen mit 5 Tuberkelschuppen an jeder Seite der angeschwollenen Schwanzbasis.
Oberseite hell-bräunlichgrau mit 5 zackigen Querbinden auf dem Rumpf, 5 ganzrandigen auf dem Schwanz. Die Querbinden sind rötlichbraun, schwarz eingefaßt. Ein schwarzer Fleck an der Schnauze über Ober- und Unterlippe; ein zweiter auf der Unterlippe unter dem Auge.
Totallänge 66, Kopfrumpflänge 36mm.
Nächstverwandt und sehr ähnlich dem P. mariquensis, durch die längere Schnauze, die größere Zahl der Subdigitallamellen, die getrennte Nasorostralia sicher unterscheidbar.