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Pachydactylus tsodiloensis HAACKE 1966

 

Originalartikel erschien in der SAURIA, Berlin, 2001, 23 (3): 15-19

 

Einleitung

Die Dickfingergeckos der Gattung Pachydactylus wer­den seit Jahrzehnten im Terrarium gehalten, wodurch bei einzelnen Arten enorme Mengen an Jungtieren schlüpfen. Trotz der hohen Nachzuchtzahlen sind aber viele dieser Geckos aus unseren Terrarien wieder verschwunden. Aufgrund der Tatsache, dass in den sel­tensten Fällen die gewonnen Daten publiziert wurden, möchten wir an dieser Stelle über unsere eigenen Erfah­rungen berichten und die Ergebnisse mitteilen.

Pachydactylus tsodiloensis
Erwachsenes Männchen von Pachydactylus tsodiloensis. © M. Barts

Beschreibung

Pachydactylus tsodiloensis ist ein kleiner Gecko mit abge­flachtem Körper. Die Nasorostrale stehen in Kontakt mit dem Rostrale; 14 untere Labialia; Rücken mit 18 Reihen vergrößerter Tuberkelschuppen; 7 Lamellen unter der mittle­ren Zehe. Der segmentieite Schwanz ist an der Basis ge­schwollen und länger als die Köpf-Rumpf-Länge, Er hat 8 Querreihen aus vergrößerten, gekielten Tuberkelschuppen. Adulti sind auf dem Rücken grau-braun gefärbt, und besitzen 5-6 weiße, braun gesäumte Bänder. Bei man­chen Tieren sind diese sehr unklar ausgebildet (Branch 1988). Auf dem Kopf befinden sich dunkelbraune unre­gelmäßige Flecken. Ein schmutzigweißes, dunkel um­säumtes Band zieht sich um die gesamte Kopfoberseite, an der Schnauzenspitze beginnend, durch die Augen, zum Hinterkopf über den Nacken und auf der anderen Seite wieder zurück. Die gesamte Unterseite der Geckos ist weißlich.

Pachydactylus tsodiloensis
Erwachsenes Weibchen von Pachydactylus tsodiloensis. © M. Barts

Jungtiere besitzen dieselbe Zeichnung in kräftigeren Farben, |jedoch ist die Kopfoberseite einfarbig dunkel bis rotbraun.

Männchen und Weibchen unterscheiden sich weder in Größe noch Färbung. Bis zum Alter von 2 bis 3 Jahren sind die Männchen nur sehr schwer identifizierbar.

Während der Fortpflanzungszeit sind die Hemipenistaschen der Männchen stark geschwollen. Die Kopfbreite ist im Verhältnis zur Kopflänge etwas größer als bei den Weibchen.

 
Vorkommen und Biotop

Die Tsodilo Hills liegen im Nordwesten Botswanas und sind Inselberge, die aus zwei großen und mehreren kleineren Erhebungen bestehen. Der „Male Hill" ist mit 330 m NN die größte Geländerhebung, der „Female Hill" ist mit ca. 220 m NN die zweithöchste. Beide Hügel stehen isoliert in ihrer Umgebung. Die „Children Hills" vervollständigen die Tsodilo-Gruppe. Das Gelände erstreckt sich über zirka 5 km2. Das Gestein besteht aus Quarzit und Sand­stein, P, tsodiloensis ist hier endemisch.

Die Hauptregenzeit erstreckt sich von Dezember bis Ende März mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von etwas über 500 mm. Die Niederschläge, die sich in den Hügeln sammeln, um sich dann auf die danebenliegende Savannenlandschaft zu ergießen, lassen eine üppige Buschsavannen-Vegetation mit 3 bis 5 m hohen Bäumen und reichlich Buschwerk entstehen. Auch innerhalb der Felsen haben viele Buschpflanzen und kleine Bäume in Felsspalten und Erdansammlungen Fuß gefasst (vgl. Barts & Haacke 1996).

Pachydactylus tsodiloensis
Lebensraum in den Tsodilo-Bergen in NW-Botswana. © M. Barts

Lebensweise

P. tsodiloensis ist ein strikt nachtaktiver Gecko. Im Ge­gensatz zu anderen Nachtgeckos, die schon in der Däm­merung oder auch noch in den frühen Morgenstunden aktiv sind, bekommt man den Tsodilo-Gecko erst bei völliger Dunkelheit zu Gesicht. Selbst Jungtiere, die im Terrarium geboren wurden, kommen höchstens zur Fütterung ans Tages- bzw. Kunstlicht. Aufgrund dieser „lichtscheuen" Lebensweise benötigen die Tiere im Terrarium unbedingt einen dunklen Schlaf- und Versteckplatz. Im selben Biotop konnte der Erstautor Chondrodactylus turneri beobachten. Dieser Generalist kommt schon in den Dämmerungsstunden zum Vorschein und wurde in Tsodilo sehr häufig angetroffen. Die Größe dieses Geckos macht ihn zum Prädatoren des Tsodilo-Gecko’s.

Bisher wurden bei P. tsodiloensis gelegentliche Paarungs- oder Abwehrrufe registriert. Beim Herausfangen eines Weibchens wurde ein „Schnalzlaut" gehört, der sich von den vorherigen Rufen unterscheidet (vgl. Mertens 1946). Die Nahrung im Biotop besteht aus Termiten und ande­ren Insekten sowie Spinnentieren.

 
Terrarienhaltung

In den letzten 6 Jahren wurde eine Gruppe mit einem Männchen und drei, später zwei Weibchen gepflegt. Sie kamen als Wildfänge nach Deutschland. und lebten in Terrarien mit den Maßen 40 x 30 x 35 cm und 25 x 25 x 30 cm (L x B x H). Der Bodengrund besteht aus einer ca. 2 cm hohen feinen Sandschicht. Die Rückwand ist mit Kalksandsteinplatten verkleidet. Zur Schaffung der wich­tigen dunklen Versteckplätze werden senkrecht stehende Steinplatten an die Rückwand gelehnt. Die Seitenwände des Terrariums sind von außen mit Kork abgeklebt, um einen Sichtkontakt zuden anderen Geckonen der Nach­barbecken zu vermeiden. Kleine Äste und eine Plastik­pflanze vervollständigen die Einrichtung des Terrariums. Plastikpflanzen haben den Vorteil, dass sich Wassertropfen lange an ihnen halten und von den Geckos abgeleckt werden können.

Die Beleuchtung besteht aus einer 36 W Leuchtstoff­röhre, die mehrere Becken beleuchtet. In den kühleren Jahreszeiten wird ein 25 W Spots Strahler dazu geschaltet. Dieser ist auf die Versteckplätze der Geckos gerichtet, um sie auch tagsüber aufzuheizen. Die Beleuchtungsdauer beträgt 10-12 Stunden im Sommer bzw. 8-10 Stunden im Winter. Der Spotstrahler ist 4-6 Stunden im Winter eingeschaltet. Auf UV-Licht wird gänzlich verzichtet. Die Behälter stehen in einem Regal mit mehreren Terra­rien. Es werden Tagestemperaturen von 25-32°C im Som­mer und 15-30°C im Winter erreicht. Eine starke nächt­liche Absenkung der Temperatur im Winter scheint bei den Geckos Paarungsaktivitäten auszulösen. Gefressen wird alles, was sieh bewegt und ins Maul passt. Die Hauptnahrung besteht im Terrarium aus Heimchen. Zusätzlich werden Wachsmaden und deren Motten, Mehl­würmer und -käfer, Steppengrillen, Heuschrecken und Wiesenplankton angeboten und gefressen. Alle Futtertiere werden regelmäßig mit einem Vitamin-, Mineral- und Kalkpräparat (z.B. Korvimm ZVT3) eingestäubt. Brocken von Sepiaschale oder zerstoßene Calcipot-Tabletten werden ebenfalls eingebracht und angenommen. Einmal pro Woche wird im Terrarium gesprüht.

 
Vermehrung

Schon im ersten Jahr der Haltung wurde ein einzelnes Ei gelegt. Es handelte sieh dabei um eine Wildbefruch­tung. Da nicht mit einer Eiablage gerechnet worden war, wurde das Ei erst sehr spät gefunden. Der genaue Abla­getag war somit nicht genau zu bestimmen (vgl. Barts & Haacke I.c.).

Pachydactylus tsodiloensis
Gelege von Pachydactylus tsodiloensis. © M. Barts

Im Frühjahr des darauf folgenden Jahres wurden Paarungs­bisse in der Halsregion der Weibchen festgestellt. Nun begannen die Weibchen mit Eiablagen. Die Gelege be­standen zu 95% aus zwei Eiern; andernfalls wurde nur ein Ei abgelegt. Pro Jahr legt ein gut genährtes und gesundes Weibchen 4 bis 6Gelege. Die Eier werden im Sand in der Nähe von Einrichtungsgegenständen abge­setzt. Nach der Ablage wird der Eiablageplatz mit einem großen Haufen Sand bedeckt. Dieser Platz ist daher leicht zu finden. Bei der Betrachtung der Weibchen kann nur sehr schwer eine eventuelle Träch­tigkeit festgestellt werden.

Die Eier sind weiß, oval, hartschalig, und an der Ober­fläche kleben häufig Partikel des Bodengrundes. Die Eimaße betragen 8,5 bis 9,8 x 10,6 bis 13,7 mm, durch­schnittlich 12,4 x 9,2 mm (n = 18). Die Eier wurden in einen Inkubator (Jäger Kunstglucke) überführt und bei Temperaturen zwischen 25 bis 28°C (nachts) und 30 bis 32°C (tags) bebrütet. Die Jungen schlüpfen nach einer Inkubationszeit von 49 bis 66 Tagen (durchschnittlich 57,3 Tage, n = 13). Ihre Kopf-Rumpf-Länge beträgt zwi­schen 19,8 und 28,0 mm, durchschnittlich 23,3 mm, und die Schwanzlänge zwischen 16,5 und 26,0 mm, durch­schnittlich 21,5 mm (n = 9).

Die Aufzucht erfolgt in separaten Terrarien in Gruppen von 3 bis 5 Tieren, wobei Einrichtung, Größe und Be­leuchtung der Aufzuchterrarien denen der Alttiere ent­spricht. Die Jungen fressen auch alle angebotenen Futtertiere in entsprechender Größe, wobei sogar übergroße Beutetiere angegriffen werden. Der Junggecko schleicht sich an, versucht die Beute zu packen und macht das Opfer durch sehr schnelle seitliche Kopfbewegungen wehr­los. Diese Schleuderbewegungen sind so heftig, dass der Gecko bisweilen mitsamt dem Beutetier von der Terrarienrückwand abstürzen kann. Dies hindert ihn aber nicht an seinem Vorhaben, welches er konsequent verfolgt. Das Beutetier wird solange zu Boden bzw. an die Steinrück­wand geschlagen, bis es ohne Gegenwehr verschlungen werden kann.

Pachydactylus tsodiloensis
Frisch geschlüpftes Jungtier von Pachydactylus tsodiloensis. © M. Barts

Der einmalige Versuch des Seniorautors, ein Jungtier im Terrarium der Eltern aufzuziehen, schlug fehl, da es nach 2 Tagen verschwunden war. Da das Becken an diesen Tagen nicht geöffnet wurde, konnte der Junggecko also auch nicht entweichen und muss somit als gefressen gel­ten. Ob es sich dabei nur um „ein Versehen" der Eltern­tiere gehandelt hat, kann nicht beurteilt werden, da wei­tere Versuche nicht unternommen werden. Im Alter von 2 Jahren fangen die Weibchen an, unbe­fruchtete Eier zu legen. Diese werden an den Terrarien­scheiben, an Einrichtungsgegenständen oder auch auf den Plastikpflanzen abgelegt und kleben dort fest. Sie haben nicht die typische ovale Form, sondern eher die eines Wassertropfens, wodurch angenommen werden kann, dass sie einfach fallen gelassen werden. Nach ca. 2 bis 3 Tagen haben die Bewohner des Terrariums diese Kalkreserve entdeckt und komplett verzehrt. Auch umherlaufende Futtertiere bedienen sich dieser Nahrung. Im Alter von drei Jahren paaren sich die Nachzuchttiere erstmals und die Weibchen beginnen befruchtete Eier abzusetzen. Die folgenden Gelege sind dann bis auf we­nige Ausnahmen befruchtet.

Pachydactylus tsodiloensis
Wenige Wochen altes Jungtier von Pachydactylus tsodiloensis. © M. Barts

Pachydactylus tsodiloensis wird inzwischen vom Zweit- und Erstautoren in der F2-Generation nachgezogen. Im Frühjahr 2001 zog der Erstautor in eine neue Woh­nung und alle Terrarien bekamen einen neuen Standort. Die Temperaturen in den Becken hatten schnell wieder die für die Tiere gewohnten Werte angenommen. Dieser Eingriff in die ihre Lebensweise hatte das Ergebnis, dass keine Paarungen bis in den Sommer 2001 stattfanden. Pro Weibchen wurde nur ein unbefruchtetes Doppelgelege vergraben. Erst nach 4 Monaten hatten sich die Geckos eingewöhnt und legten nun wieder befruchtete Eier. Diese Beobachtung betrifft auch, weitere Vertreter der Gattung.

Pachydactylus tsodiloensis
Wenige Wochen altes Jungtier von Pachydactylus tsodiloensis. © M. Barts

Update 

Diese Beobachtungen stamen aus dem Jahr 2001. Der Tsodilo-Gecko ist erfreulicher Weise weiterhin Bestandteil interessierter Terrarianer. Auch wenn ich selbst die Tiere nicht mehr halte, bekomme ich doch viele Informationen, die ich mir damals nicht bekannt waren.

Ein großer Faktor bei der Haltung dieser Art ist die permanente Einzelhaltung der Tiere. Viele Pfleger berichten über ein ruppiges Verhalten zwischen Weibchen und ein äußerst aggressives Verhalten der Männchen gegenüber den nicht paarungsbereiten Weibchen. Werden Männchen längere Zeit mit nicht paarungsbereiten Weibchen gehalten, bedeutet dies of den Tod des Weibchens, da das Männchen permanent sein Ziel, die erfolgreiche Paarung versucht zu erreichen. Auch nach erfolgreicher Paarung wird er immer weiter das Weibchen attackieren.

Es ist nicht logisch erklärbar, warum in meiner Zeit der Haltung alles funktioniert. Mehrere Jahre lebten 2 Gruppen bestehend aus einem Männchen und zwei Weibchen zusammen und produzierten viele Gelege. Einziger Unterschied ist, dass diese Gruppen zusammen aufgezogen wurden. Ich hatte das Glück, dass daraus 1,2 entstand.

Werden Gruppen neu zusammengestellt MUSS auf die gemachten Beobachtungen eingegangen werden. Ich empfehle, beide Geschlechter einzeln zu halten und im Abstand von ca. 6 Monaten, das Männchen für eine Nacht zum Weibchen zu setzen.

 
Literatur

Barts, M. & W. D. Haacke (1997): Zur Reptilienfauna der Tsodilo-Hills und angrenzender Gebiete in NW-Botswana - Teil I: Testudines: Testudinidae: Sauria I -Sauria, Berlin, 19 (1): 3-12

— & — : Life History Notes - Pachydactylus tsodiloensis Haacke, 1966, Tsodilo Thick-toed Gecko. Maintenancs and Reproduction - Afr. Herp News, Durban (in press.)

Bogosi, M. (2000): A Natural History of Tsodilo - The Zebra's voice, 27 (1): 14-15

Branch, W. R. (1988): Field Guide to Snakes and other Reptiles of Southern Africa - Kapstadt (Struik Publ.), 326 S.

Haacke, W. D. (1966): A new Gecko from Bechuanaland — Arnoldia, Rhodesia, 2 (25): 1-6

Mertens, R. (1946): Die Warn- und Drohreaktionen der Reptilien - Abh. Senckenb. naturf. Ges., Frankfurt, 471: 1-108

 

 

Originalbeschreibung / Original description 

HAACKE, W.D. 81966): A new Gecko from Bechuanaland. — Arnoldia, Rhodesia, 2(25): 1-7 — Terra typica: Tsodilo Hills, N.W. Ngamiland, Bechuanaland (about 18° 42'S. 21°45'E., altitude about 1,500 metres).

MATERIAL 23 specimens: 5 males, 9 females, 9 unsexed juveniles and subadults.

Holotype: TM 30943, female. Allotype: TM 30948, male. Paratypes: TM 30937—30942, 30944—30947, 30949—30959.

Type locality: Tsodilo Hills, N.W. Ngamiland, Bechuanaland (about 18° 42'S. 21°45'E., altitude about 1,500 metres).

All the specimens were collected by the author from the 17th to the 19th April 1965, and arc kept in the TransvaalMuseum, Pretoria.

DIAGNOSIS: A nocturnal, rupicolous, medium sized gekko related to the Pachydactylus weberi group, differing from related species by its slightly larger size, more stocky form enlarged posterior upper labials and distinctive colour pattern. The shape resemble that of a half-grown P. bibrontl A, Smith but with a more flattened body and a narrower, head.

Holotype: TM 30943, adult female, total length 108 (52.5 + 55.5) mm. Head attened, 6.4 mm. thick, 14.5 mm. long from the tip of the snout to the posterior edge of the right ear opening, 12 mm. wide, cheeks swollen and neck not very distinct, Rostral subpentagonal, about 1 1/2times as broad as deep. Snout equal to twice the horizontal diameter of the eye and longer than the distance from eye to ear. Horizontal diameter of the eye 3.4 mm., pupil vertical with lobed edges, able to close down to our pinholes. Ear opening oval and oblique, longest diameter equal to half the horizontal diameter of the eye. Nostril pierced between three nasal scales and point of the first upper labial; anterior nasals or nasorostrals largest and in good contact with one another behind the rostral. Upper labials 14 on either side, decreasing in size posteriorly to just behind the eye but then increasing again in size to end in a large oval scale above the angle of the jaw; the first 11 labials border the lip while the last three are separated therefrom by a row of minute scales (Text-fig. 1). Lower labials 9 and 8; mental about twice as long as broad, wedge-shaped, rounded postperiorly and nearly as long, but narrower than the adjoining first lower labials; no enlarged chin shields present. Upper labials bordered above by a row of enlarged scales which are separated from the large tubercles on snout by a row of smaller scales.

Snout tubercles rounded to subhexagonal, slightly larger than enlarged tubercles on the occiput, which are subconical and slightly smaller than the more elongate, keeled tubercles on the nape. The snout tubercles decrease abruptly in size at the anterior border of the eyes to the smaller scales of the back of the head with the first enlarged scattered tubercles appearing between the eyes. Scales on back small, flattened to tubercular, slightly rugose, irregularly arranged and shaped and intermixed with neighteenmore or less regular rows of enlarged tubercles; the latter are rounded and conical on the sides of the body, increasing in size dorsolaterally and becoming slightly keeled, while dorsally they become slightly smaller again, well keeled and oval. These tubercles are usually separated by only one or two scales, but the two mesial rows are separated by a vertebral line from two to six scales in width. Scales on chin, small, granular and juxtaposed, increasing in size posteriorly and becoming imbricate on the throat. Underside of body covered by large, flattened, imbricate scales, largest preannally and on underside of thighs. Body generally flattened; limbs short and stout with the adpressed hindlimb not quite reaching elbow of fore-limb. Upperarm covered above with flattened, imbricate scales, passing to smaller subgranular, irregular scales on the lower part of the limb, where they are intermixed with enlarged flattened tubercles. Hindlegs covered above with irregular, subgranular scales, intermixed with large subconical tubercles which are weakly keeled on the thigh but more clearly keeled on the lower part of the limb. Digits slightly flattened distally; first finger with five adhesive lamellae or scansors ventrally, while all other fingers have six each; first toe with six adhesive lamellae, while the remainder have seven each; inferomedian row of scales of fingers and toes transversely enlarged. Dorsally the digits terminate in a nail-like scute which overlies a slender, pointed scale, below which there is a thin, retractile claw. Tail swollen at the base, slightly flattened dorsoventrally, tapering to a fine point, clearly segmented, with a transverse row of eight enlarged, keeled tubercles per segment; the latter form longitudinal rows on the tail, decreasing in size and number posteriorly until indistinguishable from the ordinary scales on the terminal fifth. Scales between the enlarged tubercles flattened, imbricate and of irregular size, but forming five to six transverse rows on the basal segments. The ventral scales are larger, but do not form a median transversely enlarged row. Two slightly enlarged scales present on either side of the base of the tail next the vent, Colour: The basic dorsal colour is a light, greyish brown, patterned with off-white brown-edged crossbars. Head marked with a number of dark brown spots and vermi-culations; a dark brown line passes from behind the nostrils through the eye and over the temporal region to join its fellow from the other side on the occiput; an indistinct brown Y-shaped mark on the snout, starting from between the nostrils and with it slightly bent arms extending to a line between the anterior borders of the eyes. As off-white, U-shaped band, with a dark posterior margin, borders the dark head-line described above; there are five similar, dark-edged, off-white, transverse bands on the back, of which the first is between the shoulders, the second (slightly angular and third over middle of back, the fourth on the rump, and the fifth across the base of the tail. The latter is marked with an indistinct continuation of the back patten over its anterior half, while its posterior half, the dorsal side of the legs and the light brown areas between the prominent cross-bars on the back are marked with brown vermiculations and spots. Underside white throughout.

Allotype: TM 30948, adult male, HB length 50 mm., tip of tail regenerated. Upper labials 13 on either side, with 10 bordering the lip. Nostril surrounded by 3 nasals, plus the tip of the first upper labial; six scansors under all fingers as well as the first toes, but 7 under all the remaining toes; about 18 more or less regular longitudinal rows of enlarged tubercles on the back; a pair of enlarged scales on either side the base of the tail, next to the vent; base of tail, just behind vent not markedly swollen and determination of sex only possible by dissection. Colour and pattern similar to holotype, but second cross-bar over back indistinctly forked on the right side.

Paratypes: In general similar to the holo- and allotype. No marked sex dimorphism and sexing only possible by dissection. Colour pattern similar to holotype, but in some cases the cross-bars not as clearly defined, angular, laterally forked or wavy. Juvenile colour pattern similar to adult with head unmarked. In some specimens, leg. TM 30937, the more or less regular rows of enlarged tubercles on certain areas on the back are interrupted, thereby forming small patches covered by the normal small irregular scales of the back.